Sonntag, 19. Oktober 2014
Konkursware - was heisst?
Jährlich fallen unzählige Betriebsstätten leider in Insolvenz. In solchem Fall
wird das Vermögen so einer Firma versteigert, damit die Geldgeber zurückbezahlt
werden könnten. Die Güter, die infolgedessen verkauft werden, sind als Ware aus Insolvenzverwertung
bezeichnet. In Frage kommen vielfältige Produkktgruppen - auktioniert
werden beispielweise Lastwagen, Betriebsanlagen, Lagertechnik, Büromöbel, IT
Geräte. Es sind neue Waren, B-Waren, weiterhin C-Waren, oftmals von den
bekannten Produzenten. Die Veräußerung der Insolvenzware erfolgt, indem sie
entweder meistbietend verkauft, oder durch Insolvenzverkäufe zu Schnäppchenpreis
abgesetzt wird. Davon profitieren die Wiederverkäufer, die bei Versteigerungen
oft erstklassige Produkte mit hohen Rabatten aufkaufen und folglich mit Profits
weiteranbieten . Ware aus Insolvenz kann man nicht mit Restwaren verwechseln,
weil diese großenteils Neuware ist und nur aus Verkaufsangebot wegfällt. Der
Mangel beim Erwerb von Ware aus Insolvenzverwertung liegt darin, dass auf solche
Handelsgüter keine Garantie eingeräumt wird. Darüber hinaus ist Zurückgabe und
der Tausch nicht erlaubt.
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